Herstellerübergreifende Orchestrierung

Herstellerübergreifende Orchestrierung

Ausgangslage

Die interne IT Abteilung sieht sich in Ihrem Netzwerk mit verschiedenen Netztechnologien und Diensten im LAN (z.B. Switche, WLAN Komponenten, Router, Firewalls, IPS/IDS Systeme, Server) und SAN Bereich sowie im Cloud-Umfeld gegenübergestellt. Verschiedene Dienste wie z.B. Telefonie, Medientechnik, Netzinfrastruktur, Gebäudeautomation und Cloud-Dienste bedürfen den Einsatz von unterschiedlicher Hardware mit unterschiedlichen Herstellern, die jeder für sich eigene Management- und Monitoring Systeme für Ihre Produkte anbieten.

Neuere Netztechnologien wie Software Defined Netze (SDN) bringen neuere Ansätze zur Zentralisierung und Migration von Komponenten und Diensten. Typischerweise unterstützen jedoch nicht alle im Einsatz befindlichen Systeme entsprechende frei konfigurierbare API Schnittstellen, die durch einen SDN Controller angesprochen werden können.

Das Schaffen von agilen Netzstrukturen, die Zentralisierung der Dienste und Orchestrierung der bestehenden Systeme miteinander sind die Herausforderungen unserer Zeit. Zudem stehen IT-Sicherheitsthemen im Vordergrund.

Dabei ist die Geschäftsleitung im Zuge von Gesetzgebungen zunehmend in der Verantwortung, das Unternehmen und die Netzinfrastruktur gegen Angriffe von außen und Datenklau abzusichern. Hierzu werden umfangreiche Unternehmens- bzw. Compliancerichtlinien bis auf Betriebs- und Konfigurationsebene aufgestellt. Die Überwachung der Einhaltung dieser Compliance-Richtlinien stellt sich aufgrund von personellen Engpässen und Lücken in den Prozessen in der Praxis nicht immer einfach dar.

Hier wird dem Betrieb des Netzes eine große Verantwortung zugeschrieben.

Die Erwartungshaltung der Geschäftsführung

Neben den Herausforderungen des Betriebes mit verschiedenen "Abteilungsfürsten" einen effizienten Betrieb zu gewährleisten steht dem gegenüber eine hohe Erwartungshaltung der Geschäftsleitung, die eigene Ziele verfolgt:

  • Schnelles Marktwachstum durch schnellere Digitalisierung verschiedener Bereiche
  • Hohe User Experience und hohe Verfügbarkeit der geschäftskritischen Applikationen
  • Hohe Kosteneinsparung durch Automatisierung
  • Auditsicherheit u.a. durch revisionssichere IT
  • Neue Einnahmequellen durch Schnelligkeit in Umsetzung neuer digitaler Projekte
  • IT als interner Dienstleister für die Abteilungen (interner "Managed Service Provider") mit individuellen Reports für die Abteilungen
Automatisierte Konfigurationsanalyse

Die Lösung

Ein Unified Netzwerk- und Dienste Management mit unserer Software StableNet® ermöglicht die Nutzung von "nicht-SDN"-fähigen Systemen im gleichen Netz und bietet eine zentrale Gesamtsicht auf das Netzwerk inklusive der SDN Infrastruktur. Die Lösung ermöglicht die Adaption einer sogenannten REST-API Schnittstelle, die durch einen SDN Controller angesteuert werden kann. Gerade in Migrationsphasen von Legacy Netzen in Software Defined Netze versteht sich die StableNet® Software als Vermittler zwischen den Welten.

Kosteneinsparungen von bis zu 70% können darüber hinaus durch Automatisierung von Routinetätigkeiten erzielt werden. Durch die offene Architektur arbeitet die Software hersteller-, dienste- und technologieunabhängig. Somit können abteilungsübergreifend die Fehlerursache schneller identifiziert und die Fehler schneller behoben werden. Das erhöht die Verfügbarkeit des Netzes gerade für geschäftskritische Anwendungen enorm.

Die Überprüfung der Umsetzung der Compliance Richtlinien kann durch die Software für messbare Richtlinien automatisiert werden. Beispielsweise können Unterschiede in den Soll/Ist Konfigurationen mit der "compareDiff" Funktion visuell dargestellt und Änderungen automatisiert oder manuell durchgeführt werden (siehe nachfolgende Grafik).

24 monatiger EoX Report

Die Revisionssicherheit steht bei Änderungen im Vordergrund und wird durch nicht veränderbare Zeitstempel der Aktivitäten sowie eines integrierten Rechte- und Rollen Managements gewährleistet. Auch können vorhandene Authentifizierungssysteme, wie z.B. RADIUS, TACACS+ und LDAP/Active Directory, integriert werden.

Darüber hinaus kann der Produktlebenszyklus (sog. Lifecycle Management) der Netzelemente überwacht und rechtzeitig mittels Reports aus der Software zur Budgetplanung für anstehende Firmware Release Updates herangezogen werden (siehe nachfolgende Grafik).

Bei umfassender Nutzung dieser Unified Management Lösung in Ihrem Netz, dient es im Idealfall zur automatisierten Administration des gesamten Netzes mit umfassenden Reports für unterschiedliche Interessen.

Die Anbindung an vorhandene BSS und OSS Systeme vereinfacht die Integration der Software in vorhandene Infrastrukturen und macht aus der Lösung eine leistungsstarke Prozessengine und "Orchestrator" zwischen verschiedenen Technologien, Diensten und Herstellern. Es ermöglicht zudem eine sanfte Migration der vorhandenen Werkzeuge. Die nachfolgende Grafik zeigt Migrationsszenarien eines großen Finanzunternehmens mit einem ROI in wenigen Monaten und Kosteneinsparungen in der 3,5 jährigen Betriebszeit in Höhe von ca. 4,5 Mio.

 

 

Phase 1
Ablösung von reinen Monitoringtools
(Konsolidierung in einer Software)
ROI am Beispiel einer Großbank

 

Phase 2-4
Integration von Konfigurationsleistungen durch die Software
und Ablösung vorhandener Element Manager
ROI am Beispiel einer Großbank
 
Kundenvorteile
  • Komplette CAPEX-Einsparungen seit Projektstart (3,5 Jahre): etwa € 4,5 Mio.
  • Reduzierung der jährlichen OPEX-/Service-Kosten: 65-70%
Ansprechpartner
Yurda Oktay
Leiterin Geschäftsentwicklung
+49 6103 834 83 333