Caritasverband Darmstadt e. V. baut auf 10G Richtfunklösung

Die Herausforderung

Eine hohe Datenübertragungsrate über kurze Distanzen zur Anbindung eines Backup-RZ. Zuverlässig und ohne größere bauliche Maßnahmen zu installieren.

Die Lösung

Mit Richtfunk der nächsten Generation kann eine Bandbreite von bis zu 10 Gbit/s auf Distanzen bis zu 3 km erreicht werden. Dank kurzer Realisierungszeiten ist es die kosten- günstige Alternative für Standortvernetzungen.

Die Details

  • Frequenzbereich von 70-80 GHz
  • Bis 10 Gbit/s Ethernet Datendurchsatz (voll Duplex)
  • 8 Modulationsstufen von BPSK bis 256 QAM
  • Distanzen bis 3 km mit einer Verfügbarkeit von bis zu 99,995%
  • Carrier Grade und MEF compliant Full Outdoor System
  • Optionale AES 256 Verschlüsselung

 

 

10 Gbit/s übertragen ohne Glasfasereinsatz auf Distanzen bis zu 3 km

Im Zeitalter der Digitalisierung und Virtualisierung steigt der Bedarf an Übertragungsraten immer weiter an. Desktop Virtualisierung, Hochverfügbarkeit von Diensten und Cloudanwendungen im Rechenzentrum, hochbitratige, synchrone Spiegelung von Daten zwischen den Rechenzentren sind nur einige Beispiele, die IT-Leiter beschäftigen. So auch bei dem Caritasverband Darmstadt e.V. mit seinen über 83 Standorten. Zur Sicherstellung der Verfügbarkeit der IT-Dienste setzt die Caritas zukünftig auf eine Dreifachredundanz. Denn trotz Providerredundanz kam es zu Ausfällen der Anbindungen im Hauptrechenzentrum. Ein örtlich getrenntes Backup-Rechenzentrum sollte hochbitratig angebunden werden können und gleichzeitig für die Clienten und Anwender der dritte Anlaufpunkt zur Erhöhung der Redundanz sein. Für sichere und schnelle, synchrone Spiegelungen sind geringe Latenzen und hohe Datenraten von großer Bedeutung. Zur Schaffung der hochbitratigen Anbindung an das Backup-Rechenzentrum standen die Verlegung/Anmietung von Glasfaserleitungen oder der Einsatz von Richtfunklösungen im Raum.

Richtfunk der nächsten Generation

Für kurze und mittlere Distanzen gilt schon seit längerem professioneller Richtfunk als gute Alternative zu Glasfaserlösungen. Doch mit maximalen Bandbreiten von 2,5 Gbit/s waren sie für einige Anwendungen bisher schlicht keine Option. Mit 10G Richtfunk ist jetzt die nächste Generation der drahtlosen Datenübertragung verfügbar. Durch lizenzierte Richtfunkverbindungen können ländliche Regionen, Gewerbe- und Industriegebiete, die nicht mit Glasfasern erschlossen sind, jetzt mit bis zu 10 Gbit/s vollduplex angebunden werden. Durch die integrierte, unterbrechungsfreie, adaptive Modulation wird eine Hochverfügbarkeit der Richtfunkstrecke auch bei wetterbedingten Beeinflussungen von bis zu 99,995 % gewährleistet.

Maximale Datenübertragung für die Caritas in Darmstadt

Mit einer Datenübertragungsrate von 10 Gbit/s vollduplex über eine kompakten All-Outdoor Einheit zu einem Bruchteil der Investitionskosten im Vergleich zur Glasfaserverlegung erfüllt das 10G Richtfunksystem alle Anforderungen. Nach einem Vororttermin mit einem der geschulten Techniker der Pan Dacom Direkt GmbH und einer Machbarkeitsüberprüfung war klar: Lizenzierter Richtfunk im 70/80 GHz E-Band mit 10G ist hier die optimale Lösung.

Von der Planung bis zur Umsetzung "Rund-um-Sorglos"

Bei all unseren Richtfunklösungen bietet die Pan Dacom Direkt GmbH ein "Rund-um- Sorglos-Paket". "Wir sichern die Machbarkeit durch Vor-Ort-Begehungen, planen Ihre Richtfunkverbindung mit spezieller Planungssoftware, bereiten alle Formalitäten vor und installieren die Hardware. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Services wie z.B. einen Vorabaustausch oder einen Technikerbereitschaftsservice abzuschließen", so Yurda Oktay, Leiterin Business Development der Pan Dacom Direkt GmbH.

 

Das Unternehmen:

Der Caritasverband Darmstadt e. V. arbeitet seit 1922 um die soziale Lage der Menschen zu verbessern. Mit Kliniken, Altenpflegeheimen, Kindertagesstätten und vielen weiteren Einrichtungen trägt der Verein zum Alltag vieler Menschen bei. Über 1.250 Mitarbeiter, die dezentral im gesamten südhessischen Raum eingesetzt werden, greifen dabei von über 83 Standorte auf das hauseigene Rechenzentrum zu.