Stabiles Netz für die zentralen IT-Dienste am KIT

Pan Dacom Direkt koppelt Rechenzentren mit DWDM-Systemen beim KIT

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist die Forschungsuniversität in der Helmholtz- Gemeinschaft. Die international renommierte Exzellenzuniversität ist führend in Naturwissenschaften wie Data Science, Mathematik oder Physik und vielen weiteren Fachbereichen. Außerdem verfügt das KIT im Scientific Computing Center (SCC) über mehrere Rechnersysteme für High Performance Computing: Hier werden große Datenmengen in hoher Geschwindigkeit verarbeitet. Neben weltweit sichtbarer Forschung betreibt das SCC auch zwei Rechenzentren zur Erbringung der zentralen IT-Dienste am KIT, verteilt auf Campus Nord und Süd. Das Projekt mit Pan Dacom Direkt zahlt unmittelbar auf dieses Renommee ein. Forschung und Lehre können nur dann im internationalen Wettbewerb bestehen, wenn Rechenzentren (RZ) die Forschungsdaten stabil prozessieren können. Und genau hier beginnt die erfolgreiche Zusammenarbeit von KIT und Pan Dacom Direkt.

Das Ziel des Projektes

„Es steht eine Grunderneuerung unseres RZ auf dem Universitätsgelände (Campus Süd) in Karlsruhe Stadt an. Damit wollen wir gewährleisten, dass unsere IT-Infrastruktur künftigen Anforderungen störungsfrei gewachsen ist. Für Forschung, Lehre und Verwaltung am KIT unabdingbar.“, sagt Klara Mall, Abteilungsleiterin für Network, Cloud Infrastructure and Core Services (NET) des SCC. Das Ziel des Projektes war damit klar: Ein dritter Standort (IPC4) musste zunächst als Ausweichoption wegen der Grunderneuerung des Rechenzentrums am Campus Süd per DWDM-System an die vorhandenen Standorte Campus Nord und Campus Süd mit jeweils 6x 100GbE und 2x 10GbE angeschlossen werden. Eine klassische Kopplung von Rechenzentren mit Technologie zur Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung über Glasfaser, wobei Campus Nord und Süd zukünftig über das neue IPC4 zusätzlich mit 2x 400GbE gekoppelt werden sollen.

Die Vorbereitung

Zur Vorbereitung auf diese Arbeiten am Campus Süd mussten die Ressourcen und Kapazitäten wie beispielsweise die Virtualisierungsumgebung und der Fileservice in das IPC4 ausgelagert werden. Eine organisatorische Höchstleistung stand Klara Mall und ihren Kolleginnen und Kollegen bevor. Denn ein Rechenzentrum anzumieten und die Hardware eines kompletten Standorts dorthin zu überführen, „war dann schon eine andere Hausnummer“, erinnert sie sich. „Als Dienstleister haben wir uns für die Pan Dacom Direkt entschieden, weil uns die Expertise, die technische Lösung und die Beratung der Kolleginnen und Kollegen aus Dreieich überzeugt haben.“, sagt die Abteilungsleiterin rückblickend.

Die Parameter

„Skalierbarkeit war ein wichtiger Parameter bei dem Projekt. Bei Bedarf kann das KIT auf 40 DWDM-Kanäle unterbrechungsfrei hochskalieren und in Kombination mit unserem HMUX könnten sogar Signale im O-Band (von 1260 nm bis 1360 nm) mit aufgeschaltet werden“, sagt Yurda Oktay, Leiterin Geschäftsentwicklung der Pan Dacom Direkt. „Mit diesem Projekt haben wir Performance und Verfügbarkeitsprobleme abgewendet, weil wir unsere RZ-Infrastruktur um einen dritten Standort mit DWDM-Technologie erweitert haben. Die Nutzenden freuen sich über stabile IT-Dienste durch eine stabile Netzwerkkonnektivität. Durch die Erweiterung unserer RZ Landschaft können wir unsere IT-Infrastruktur dauerhaft verlässlich betreiben. Ein nicht zu unterschätzendes Asset für das KIT“, resümiert Klara Mall. Beim nächsten RZProjekt würde sie noch früher mit der Planung anfangen, da der Aufwand der Koordination der organisatorischen, technologischen und kaufmännischen Aspekte nicht zu unterschätzen ist.

Sie wollen mehr erfahren? Laden Sie sich hier die vollständige Referenz als PDF-Datei. Erfahren Sie mehr über die Herausforderungen, Lösungen und weiteren Details.

Download Referenz KIT

„Es steht eine Grunderneuerung unseres RZ auf dem Universitätsgelände (Campus Süd) in Karlsruhe Stadt an. Damit wollen wir gewährleisten, dass unsere IT-Infrastruktur künftigen
Anforderungen störungsfrei gewachsen ist. Für Forschung, Lehre und Verwaltung am KIT unabdingbar.“
Klara Mall, Abteilungsleiterin für Network, Cloud Infrastructure and Core Services (NET) des SCC